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HISTORISCHES ERBE |
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BESUCH DES HISTORISCHEN ERBENS EL EJIDOS
Der bekannte wirtschaftliche Aufschwung El Ejidos basiert sich auf eine reichhaltige und verschiedenartige soziale und kulturelle Wirklichkeit. Unser Land ist ein Schmelzpunkt von Kulturen, das die einheimische Bevölkerung mit anderen aus den verschiedesten geografischen Gebieten zusammengebracht hat. Entlang unsere Geschichte sind viele verschienene Siedlungen hier sässig geworden, die anbauten und die Möglichkeiten des Meeres ausnutzten. Sie lebten, sozusagen, im gleichen Raum, den wir heutzutage bewohnen. Diese Siedlungen kennenzulernen, bedeutet auch uns und unser Land besser schätzen zu wissen und auch, vielleicht, die Natur des Menschen besser zu verstehen. Viele Spuren dieser früheren Siedlungen finden man immer noch in unserer Landschaft und sie sind ein Teil des prächtigen historischen Erben, über das die Gemeinde stolz ist. Die Stadt El Ejido hat die Verpflichtung übernommen, dass es für jeden Bewohner und Besucher zugänglich ist.
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DIDAKTISCHER SAAL FÜR LOKALGESCHICHTE
Der Museumssaal für Lokalgeschichte befindet sich innerhalb des Theaters von El Ejido in der Calle Columbia 16.
Er wurde 1996 auf Initiative der Stadt El Ejido gegründet und sein Hauptzweck besteht darin, die historische Geschichte der Gemeinde von ihrer ersten Ansiedlung an bis zum Ende des römischen Reiches zu verbreiten.
Hier werden Infotafeln ausgestellt, um die Archäologie als Wissenschaft näherzubringen und die Funde instandzuhalten. Darüberhinaus gibt es in diesem Saal eine Daueraustellung über die Geschichte der Gemeinde bis zum Ende der Antike. Dieses wird ebenfalls durch Infotafeln und die Austellung archäologischer Objekte gezeigt. Dabei ist das emblematischte Element dieser Austellung das römische Mosaik, das in der archäologischen Fundstätte von Ciavieja vorgefunden wurde.
Adresse: Calle Colombia, 15
Besucherzeiten: Werktags von 10 bis 14 Uhr und von 17 bis 20 Uhr.
Eintritt. Frei
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EL DAIMUN
Das Mausuleum Daimun befindet sich in der Nähe vom Stadtzentrum El Ejido, an der Landstrase nach Berja.
Es handelt sich hier um ein halbunterirdisches Mausoleum, das Ende des 3. oder Anfang des 4. Jahrhundert n. Christus erbaut wurde und dessen Bauart viele Ähnlichkeiten mit anderen an der Mittelmeerküste gelegenen Mausoleen zeigt.
Die äussere Ansicht ist fast quadratisch und sein Inneres beruht auf einem griechischen Kreuz, dessen Enden durch drei in den Wänden eingelassen Bögen begrenzt werden, in denen die Särge liegen mussten.
Der Bau besteht aus Bruchsteinmauerwerk und Mörtel, das von einem Tonnengewölbe mit einem Lehrbogen überdacht wird, von dem das Wasser abgeht. Das Gebäude kann zu einen der Grabstätten der Gemeinde Murgi angehören Zeit angehören und wurde von einer wohlhabenden römischen Familie erbaut.
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FABRIK UND HAFEN VON GUARDIAS VIEJAS
Im Wellenbrecher des gegenwärtigen Ortskernes Guardias Viejas befindet sich eine natürliche Bucht, in der wohl früher ein Handelshafen der römischen Siedlung Murgi gewesen sein muss. In diesem Gebiet hat man Reste einer Fischeinsalzungs-Fabrik gefunden. Damals muss es zu den alltäglichem Handwerk gehört haben, Fische einzusalten, die Herrstellung der berühmten römischen Sosse "Garm" und vielleicht sogar die Herrstellung von Purpuroxiden.
Es sind hier auch viele Bruchteile von Amphoren gefunden worden, die darauf hinweisen, dass in diesem Hafen vom 1. bis zum 5. Jahrhundert unserer Zeit wichtige Handelsaktivitäten stattfanden.
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DIE FESTUNG VON GUARDIAS VIEJAS
Mitte des 18. Jahrhunderts wurde die Schwäche der Verteidungssysteme deutlich, die vorher gebaut worden waren, um die Küste und den Schiffshandel zu verteidigen.
König Karl III von Spanien erliess 1764 eine Verordnung, die, unter anderem, den Bau von neuen Gebäuden plante und dafür den Ingeneur, Jose Crame beauftragte, der Direktor der Küste vom Reich von Granada war.
Die Festung von Guardias Viejas entspricht der Artilleriebatterie für vier Kanonen. Ihr Bau begann 1769, nah am Meer, doch sie wurde währende des Unabhängigkeitskrieges durch die Engländer zerstört und 1817 wieder neu erbaut.
Das Gebäude hat einen quadratischen Grundriss mit einem Waffenhof, von dem man über eine Rampe zur halbkreisförmigen Artilleriebatterie gelangt. Vom Waffenhof aus können die Innenräume erreicht werden. Sie sind alle mit Halbtonnengewölben überdacht, die Wänden aus Bruchmauerwerk und Quadersteinen ruhen und ihnen eine grosse Festigkeit verleihen. Der Zutriff zum Haupteingang der Festung erfolgt durch eine Zugbrücke unter der ein Wassergraben liegt.
Nachdem die Stadt El Ejido die Festung rehabilitiert hat, ist sie heutzutage für ihren Besuch offen.
Lage: Ortskern von Guardias Viejas
Besuch: Nach Absprache mit der Abt. für Kultur der Stadt El Ejido. Tel.-Nr. 950 54 10 08 06.
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DER FESTUNGSTURM VON BALERMA
Der Festungsturm Balerma ist Teil eines komplexes Systems von Festungsgebäuden, die zur Küstenverteidung des alten Reiches von Granada erbaut wurden. Die Bedrohung durch Berberpiraten verstärkte sich im Besiedlungsprozess der Katholischen Könige. Im Laufe des 16. Jahrhunderts erhielten alte Festungen christlich-militäre Unterstützung und es wurden neue Verteidings-, Kontrol- und Alarmsystem erbaut.
Die Könige Karl I und Phillip II von Spanien organisiersten zum ersten Mal die Küste des alten Reiches von Granada in Bezirke und Parteien. Anschliessend fuhr man mit den Bau von Festungen der Küsteentlang fort.
Erst Karl III von Spanien war es, der die grösste Initiative für den militärischen Schutz der Küste durchführte. Seine Verordnung von 1764 regulierte den Bau und die Verwaltungsstruktur des Gebietes. Es definierte auch die die Bauart und das Geschütz der von José Crame geplanten Festungen. Hierzu gehörte die mit Geschütz versehenen Festung Balerma, die Mitte des 18. Jahrhunders gebaut wurde. 1803 besass sie eine gemauerte Treffe und eine Zugbrücke zum Einlass. Im oberen Teil der Festung befinden sich Zimmer, wo damals zwei Festungsbewacher und ein Unteroffizier wohnten. Im Untergeschoss befanden sich die Lager und Munitionen, die zur Verteidigung dienten.
Dieser Festungsturm, der sich im Ortskern Balerma befindet, wurde von der Stadt El Ejido restauriert, um einen Besuch zu ermöglichen.
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ARCHÄOLOGISCHE FUNDSTÄTTE VON CIAVIEJA
Es handelt sich hierbei eum einen 5000 m2 grossen künstlichen Hügel, der durch die Überlagerung von Schichten gebildet ist und der Reste beinhaltet, die über 3000 Jahre alt sind.
In dieser Fundstätte wurde das römische Mosaik entdeckt, das heutzutage im Museumssaal von El Ejido ausgestellt wird.
Die Fundstätte hat das Verzeichnins als Eigentum von kulturellem Interesse aufgrund der Bedeutung der Lage für das Verständnis der jüngsten Vorgeschichte und der antiken Geschichten der südöstlichen Halbinsel.
Die gefundenen Reste datieren dem Ende der Jungsteinzeit, die dieGrundsteine für die nachgehende kupferzeitliche Siedlung Los Millares darlegte. Danach gab es Siedlungen in in der Kupferzeit, die Modelle der "Argar-Kultur" kopierte. Die Zeit der Argar-Kultur veränderte sich durch die Einwirkung von iberischer, karthagischer und römischer Bauentwicklung. Man konnte Grabfunde und Gegenstände dokumentieren, die auf die Wichtigkeit der Ansiedlung vermuten lassen.
Mit dem 2. Jahrhundet schien sich Ciavieja wieder zu entsiedeln und bis zum 5. Jahrhundert vor Chr findet man keine neue Ansiedlung, die wohl kathargischem Ursprungs war und die dort bis zur römischen Besetzung (die Ende des 3. Jahrhunderts v. Chr mit der Gründung der römischen Siedling „Murgi“ anfing) ansässig war.
Diese letzte historische Phase erstreckt sich bis mindestens dem 4. Jahrhundert unserer Ära.
Die Fundstätte liegt im Stadzentrum von El Ejido und ist heutzutage Gegenstand von Studien, Forschungen und Ausgrabungen.
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ALJIBES (MITTELALTERLICHE ZISTERNEN)
Die mittelalterlichen Zisternen sind über die ganze Gemeinde von El Ejido verteilt.
Seit Mitte des 12. Jahrhunderts wurden viele Zisternen (ungefähr 30) für die Versorgung der Bauer gebaut.
Es gibt zwei Arten von Zisternen:
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Kleine Zisternen, „Andujar Art“, die auf das 13. Jahrhundert datieren. Hierzu gehören die von Daimun, Hoyuelas de Ouayar, Terreros und Quebreros.
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Grosse Zisternen, Art „Felder von Dalias“, die auf das 14. Jahrhudert datieren, wie z. B. Die von La Fabriquilla, La Mujer, Galiana, Boque, Toril, Balsa Matilla, Blanco, Seco und von Los Artos.
Das Wasser war grundlegend für die Felder von Dalias, nicht nur für die Bewässerung des Trockenlandes, sondern auch für das Vieh.
In ihrer Bauart, haben alle Zisternen gemeinsame Bauteile: normalerweise rechteckig und unterirdisch, von einem halben Dachgewölbe gedeckt, mit einen Wassereingang und einer Aussetür als Eingang. Nur das Dachgewölbe und die Aussenseiten waren nach draussen hin sichtbar. Die Zisternen bildeten einen aussergewöhnliches hydraulisches System, was ein Beispiel der früheren Viehzüchter der Gegend des Alten Reiches von Granada ist.
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